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Höhere Netzwerklaufzeiten die nach einem Umzug eines Data Centers entstehen können, sind nicht zu unterschätzen. Wird bei der Planung die geographische Entfernung nach dem Umzug zwischen den Anwendern und der Applikation nicht ausreichend berücksichtigt, kann dieses zu einem Misserfolg führen und letztendlich teuer werden.
 
Die Nutzung eines Netzwerkemulators zur Risikominimierung ist mittlerweile ein gängiger Projektschritt, um mögliche Applikationsperformanceprobleme, die durch höhere Latenzzeiten entstehen, aufzuzeigen. Allerdings scheiden sich die IT-Verantwortlichen an der Frage: Soll der Netzwerkemulator im Live-Betrieb zwischen den Anwendern und Applikationen eingeschleift, oder soll klassisch in einem Testlabor eine virtuelle Testumgebung für die betroffenen Anwendungen aufgebaut werden?
 
Der Einsatz eines Netzwerkemulators im Live-Betrieb ist vergleichbar mit einer Operation am offenen Herzen. Im vergangenen Jahrhundert waren solche Operationen spektakulär und risikoreich, heute gehören Sie zu den Routinearbeiten und verlaufen ohne Probleme.
 
So ist es auch mit den Netzwerkemulatoren, was früher undenkbar war ist mittlerweile ohne Weiteres möglich.
 
Heute ist ein Netzwerkemulator ein hochperformanter und hochverfügbarer Router/Switch, der problemlos im Live-Betrieb integriert werden kann, um z.B. eine realistische Simulation eines Rechenzentrumumzugs durchzuführen. Die Latenzzeit kann in kleinen Schritten erhöht oder die Bandbreite zusätzlich reduziert werden. Nach jeder Änderung können die Erfahrungswerte der Anwender beobachtet werden und bei einer Anhäufung von Performancebeschwerden kann sofort die letzte Änderung widerrufen werden.
 
Diese Methode ist  bei Weitem vorteilhafter im Vergleich zu Performance-Simulationen mittels WAN-Emulator in einem Testlabor.
 
Im White Paper  „Application Performance Testing for Data Centre Relocation“ der Firma JAR Technologies können die Pros & Cons ausführlich eingesehen werden.