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Es gibt eine Vielzahl von Tools für die virtuelle Performance- und Kapazitätsanalyse. Sie überwachen die CPU-, Speicher-, Storage- und Netzwerkleistung indem sie das vCenter hierfür anzapfen. Mit den Performancemetriken Bytes in/out, Pakete in/out und Fehlerzähler für die physikalischen und virtuellen Interfaces liefern diese Informationen nur einen eingeschränkten Nutzen beim Troubleshooting von Fehlersituationen. Zum Beispiel wenn auf einem Hostadapter eine erhöhte ausgehende Netzwerklast zu verzeichnen ist; ist das jetzt ein Problem?

Sofern ein System-Monitoring zum Einsatz kommt, kann hiermit dargestellt werden, dass die Netzwerklast ungewöhnlich hoch ist, allerdings auch nicht mehr.

Man weiß nicht:

  • was das für ein Datenverkehr ist
  • wer ist/sind der/die Verursacher(n)
  • welche Auswirkung diese zusätzliche Last auf die Latenz für den anderen Datenverkehr auf diesem Host hat

Mit anderen Worten: Für eine effiziente Fehlererkennung und Behebung fehlen wichtige Informationen.

Was müssen Sie wirklich wissen über Ihr virtuelles Netzwerk?
Reine Auslastungsinformationen bei der Analyse von Performanceproblemen in virtuellen Netzwerken reichen nicht mehr aus. Es werden netflow-ähnliche Daten benötigt, wie z.B.:

  • wer kommuniziert mit wem?
  • welche Ports/Protokolle werden genutzt?
  • wann hat die Kommunikation stattgefunden?
  • wie groß war das Datenvolumen?

Weitere wichtige Informationen sind:

  • welche Abhängigkeiten bestehen zwischen Applikationsantwortzeiten und der Auslastung der Infrastruktur (Host, Netzwerk, Storage)?
  • welche VMs erleiden ungewöhnlichen hohen virtuellen Netzwerklaufzeiten?
  • wer verursacht die hohe Laufzeiten?
    • physikalischer Switch
    • Netzwerkkarte des Hosts
    • virtueller Switch
    • virtuelle Netzwerkkarte

Mittels dieser Detailinformationen können schnell und einfach Performanceengpässen in virtuellen Netzen diagnostiziert und proaktiv Applikationsperformanceproblemen verhindert werden.

Und wie erhält man diese Daten? Mit Uila AA-IPM.

Ursachenanalyse mit Uila AA-IPM
Mit der Uila Software können Performanceschwachstellen in der vSphere-Infrastruktur in Echtzeit oder auch historisch aufgezeigt werden. Uila liefert eine direkte Korrelation zwischen der Applikationsantwortzeit und der Auslastung der Infrastruktur. Mittels einer Virtual Smart Tap (vST) Gast-VM wird der Datenverkehr zwischen den VMs analysiert - in dem es die Daten am vSwitch analysiert. Es werden nur Metadaten, wie z.B. Applikationsantwortzeit und Kommunikationsbeziehungen, erhoben.

Uila AA-IPM Sankey-Diagramm

Uila AA-IPM Sankey-Diagramm

Über die zentrale Managementsoftware können die virtuellen Switche ausgewählt werden, an dem das Virtual Smart Tap die Deep Packet Inspection durchführen soll. Diese Informationen werden mit den Auslastungsdaten die vom Virtual Information Manager (vIM) eingesammelt werden im Uila Portal korreliert. Der vIM sammelt Performancedaten der Infrastruktur (Host, Netzwerk, und Storage), die vom vCenter verwaltet werden, und speichert diese für die forensische Analyse in einer Hadoop Analytik Plattform ab.

Mit den Sankey-Diagrammen zur Visualisierung der Datenflüssen und der Applikationstopologiemap erhält der System- und Netzwerkadministrator einen globalen Einblick in möglichen Performanceengpäßen, was zu einer effizienteren Fehler- und Ursachenanalyse führt.

Interessiert? Dann zeigen wir Ihnen gerne per Websession die Uila Aplication-Aware Infrastructure Performance Management Software.