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Unqualifizierte Anwenderbeschwerden wie „bei mir ist alles langsam“, gehören sprichwörtlich zu der berühmten Spitze des Eisbergs. Sichtbar ist lediglich der kleinere Teil eines Eisbergs, während der wesentlich größerer Teil, der Verursacher des Performanceproblems, unter der Wasseroberfläche verborgen ist.
Gründe von schlechten Antwortzeiten können vielseitig sein. Es kann die Infrastruktur sein, wie z.B. ein Engpass bei CPU/Speicher der VM/Hosts, die Netzwerkbandbreite/Latenz und oder Engpass im Storage. Es kann aber durchaus bei komplexen Multi-Tier-Anwendungen an den Abhängigkeiten zwischen Anwendungen und/oder nicht optimal designte Applikationen liegen.

Hinzu kommt noch, dass der erhöhte Komplexitätsgrad innerhalb von virtualisierten Umgebungen die strukturierte und schnelle Ursachenanalyse bei Performanceengpässen erschwert. Die große Herausforderung für den IT-Betrieb liegt darin, für den Zeitraum der Beschwerde, eine Beziehung herstellen zu können zwischen der

  • Anwendungsebene und der virtuellen Infrastruktur wie z.B. VMware, Hyper-V und KVM und anschließend zwischen
  • der virtuellen Infrastruktur und der physikalischen Infrastruktur bestehend aus Host-Hardware und die Netzwerk- und Storage-Infrastruktur.

Ein wesentlicher Ausgangspunkt für eine effiziente Ursachenanalyse ist die Anwenderbeschwerde bezüglich der Applikationsantwortzeit. Allerdings liefern die klassischen Systemmonitoringtools volumenbasierte Performancedaten, wie z.B. Auslastung der CPU/Speicher/Storage, sodass hier der objektive Bezug zum gemeldeten Performanceproblem fehlt. Nur Performancemetriken, wie z.B. Applikationsantwortzeit, Transaktions-volumen, TCP-Session-Metriken liefern die notwendigen Informationen für eine Ende-zu-Ende Performanceanalyse.

Uila AA-IPM Application Performance Ansich

Uila AA-IPM Application Performance Ansicht

Eine Möglichkeit diese Metadaten zu erheben ist Packet-Capturing. Einen ausgesprochen interessanten Ansatz geht hier die Firma Uila mit dem Produkt AA-IPM. Mittels eines Virtual Smart Taps – eine „lightweight VM“, die sich am virtuellen Switch andockt – wird der Datenverkehr in den Richtungen Nord-Süd und Ost-West mittels DPI-Technologie analysiert. Dieser „agentenlose“ Ansatz ermöglicht eine Performance-Analyse aller virtualisierten Anwendungen - auch der VMs die am gleichen virtuellen Switch angeschlossen sind. Dadurch, dass das Virtual Smart Tap die Datenpakete direkt vom virtuellen Switch abgreift, erhält man einen tiefen Einblick in das Kommunikationsmuster und die Netzwerk- und Applikationsmetriken.

Eine weitere Besonderheit der Uila Software ist das integrierte Analytik Modul, das die Applikationsperformance mit der Performance von der virtuellen und physikalischen Infrastruktur korreliert, wodurch die Fehler- Ursachen-Analyse wesentlich vereinfacht wird. Oder anders ausgedrückt, Ihnen den Teil des Eisbergs der unter der Wasseroberfläche liegt, sichtbar macht.

Fehleinschätzungen und Kollisionen wie der Untergang der Titanic können somit vermieden werden. Ahoi!