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Diese Woche gab es zum o.g. Thema wieder eine intensive Diskussion in einer meiner LinkedIn Gruppen. Es erinnerte mich an die Zeit, in der Token Ring Befürworter sich mit den Ethernet Gegnern darüber stritten, wer die bessere Technologie habe. Oder wer kennt noch den Formatkrieg bei den Videorekordern: VHS vs. Betamax vs. Video 2000?

Tja, was ist jetzt besser: Ein End-User-Experience Monitoring auf Basis von Agenten oder mit Appliances? Wie immer gibt es Pro und Cons bei beiden Ansätzen. Was ich aber bei diesen Diskussionen immer vermisse, ist, dass der Reifegrad der IT-Organisation, resp. das Know-How, bei der Auswahl des Monitoringansatzes vergessen wird.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an das Gartner IT Infrastructure and Operations Model. Hier wird sehr übersichtlich dargestellt, dass neben der Technologie auch die Entwicklungsstufe der Prozesse und der IT-Mitarbeiter eine wichtige Rolle spielen; oder wie wir sagen: Die richtige Technologie, mit den richtigen Informationen für die richtige Person zur richtigen Zeit.

Deshalb führen wir in unserem Produktportfolio sowohl agentenbasierende Systeme, wie z.B. GeNiEnd2End oder, jetzt ganz neu,  Aternity als auch agentenlose Systeme, wie z.B. SecurActive APS oder Fluke Networks TruView.

Bei einigen Projekten haben wir sogar beide Ansätze miteinander gemischt. Wir kennen uns hier aus, da wir täglich bei unseren Troubleshooting-Dienstleistungen genau die Tools einsetzen, die am schnellsten die Verursacher der Performanceprobleme aufdecken.

Und wer ist jetzt technisch besser? Wie auch in den Zeiten des Formatkrieges bei den Videorekordern, entscheiden andere Dinge über Wohl und Wehe einer Technologie.